August August, AugustProduktion November/Dezember 1999
Fotos: Klaus Peter Chan, InternetDesign Regisseur Manfred Tscherne: "August August, August" spielt im Zirkus. Der Traum des Clowns August ist es, die acht Lippizaner vorzuführen, was ausschließlich dem Zirkusdirektor vorbehalten ist. Der Zirkusdirektor läßt sich auf diesen Wunsch des Clowns ein, wenn er die Bedingungen, die der Direktor stellt, erfüllt. Die Phantasie ermöglicht es dem Clown alle Bedingungen zu erfüllen und in seiner Autorität angezweifelt, schickt der Zirkusdirektor statt der Lippizaner am Stückschluß die Löwen in die Arena. Damit sind August und seine Träume nicht mehr existent und alle Führungsansprüche des "kleinen Volkes" vernichtet. Oder um mit Kohout zu definieren: "Ein authentischer Traum wird nur ungeschehen durch die Vernichtung des Träumers". Wir haben versucht, ein leicht überhöhtes Märchen über die Naivität und deren Auswirkungen zu erarbeiten. Wir möchten dem Publikum die oft versteckten Träume des Lebens näherbringen und dennoch nicht den Mut nehmen, Teile dieser Träume zu verwirklichen. Personen:
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